Der Sinnesgarten

Wir wollten nicht einfach einen Garten, wir wollten einen Garten, die die Sinne anregt.

Der Wert so eines Gartens wird deutlich, wenn man sich bewusst macht, dass das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz auch davon abhängig ist, ob sie Zugang zu einem Garten haben oder nicht. Ein Garten kann Raum zum Bewegen oder auch Raum für Ruhe und Besinnlichkeit bieten. Für Menschen mit Demenz soll er ein sicherer und geschützter Ort sein, aber gleichzeitig auch ein Ort, an dem sie sich nicht eingeschlossen fühlen.
Zur Orientierung ist der Garten in sechs Bereiche (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und ruhen) unterteilt, um die Sinnesförderung anzusprechen.

Die einzelnen Gartenbereiche sind so angelegt, dass sie über verschiedene Elemente den jeweiligen Sinn ansprechen. Im Bereich des Riechens werden z.B. Pflanzen wie Flieder, Lavendel und Duftrosen angepflanzt. Oft entstehen durch bekannte Gerüche der Eindruck von Geborgenheit und das beruhigende Gefühl des „nach-Hause-Kommens“. Hier können vertraute Erlebnisse aus der Vergangenheit geweckt und Erinnerungen wachgehalten werden.